Salzburger Sommertheater 2006 startet

Medieninformation
Salzburg, am 8. August 2006

Festspiele für Jedermann starten in der Stiegl-Brauwelt

Das Salzburger Sommertheater beginnt am Samstag mit der Neuinszenierung von „Shakespeares Sämtliche Werke“

Die rasante Komödie „Shakespeares Sämtliche Werke“ macht am Samstag, den 12. August 2006 den Auftakt zum heurigen Salzburger Sommertheater. Bis zum 27. August präsentieren die künstlerischen Leiter Markus Steinwender und Mathias Schuh jeden Tag Freilicht-Theater vom Feinsten. Im Sudhaushof und dem Braugewölbe der Stieglbrauerei zu Salzburg erwartet theaterbegeisterte Kinder und Erwachsene ein abwechslungsreiches Programm. Die Aufführungen von jeweils zwei Stücken für Erwachsene und Kinder werden durch zwei Kabarettabende mit Fritz Egger ergänzt.

„Waidmannsheil!“ als österreichische Erstaufführung
Zu den Höhepunkten des Salzburger Sommertheaters zählt die österreichische Erstaufführung von „Waidmannsheil!“. In der preisgekrönten Tragikomödie von Susanne Hinkelbein ist die romantische Idylle vom edlen Waidwerk im tiefen Tann dahin. In der nur ihr eigenen Mischung aus Komik à la Valentin und Tragik à la Kafka führt die Autorin durchs Dickicht der Wälder nicht nur ins Unterholz, sondern auch ins Unterbewusstsein der Jägerseele. Bereits ausverkauft ist die Premiere von „Waidmannsheil!“ am Donnerstag, den 17. August.

Alle Werke Shakespeares an einem Abend
Nach dem Erfolg im Vorjahr wird heuer die rasante Reise durch „Shakespeares Sämtliche Werke“ in einer Neuinszenierung geboten. Die drei Darsteller Mathias Schuh, Markus Steinwender und Thomas Schächl spielen dreißig verschiedene Rollen aus allen 37 Shakespeare-Stücken. Wer wissen möchte, wie sich „Othello“ als Rap anhört, was ein Fußballspiel mit den englischen Königen des Mittelalters zu tun hat oder wie alle Komödien Shakespeares als eine einzige dargestellt werden, darf sich diesen Theaterabend nicht entgehen lassen.

Kabarett mit Fritz Egger – Nibelungen und Gebrüder Grimm für Kinder
Ein eigenes Programm hat Kabarettist Fritz Egger für das Salzburger Sommertheater zusammengestellt. Er lädt mit Johannes Pillinger zu zwei Abenden „Best of Stammtisch usw.“. Nicht zu kurz kommen auch die jüngsten Besucher: Das Märchen „Schneewittchen“ der Gebrüder Grimm – bereits ausverkauft am Premieren-Nachmittag, den 17. August – sowie das Nibelungen-Stück „Ich bin nicht Siegfried“ von Jürgen Flügge werden an den Nachmittagen im Braugewölbe der Stieglbrauerei aufgeführt.

Hochwertiges und ungewöhnliches Theater
„Das Salzburger Sommertheater soll sich neben den alles überragenden Salzburger Festspielen als hochwertiges und ungewöhnliches Theater positionieren und den vorhandenen Bedarf an professionellem Sommertheater in Salzburg abdecken.“, so die künstlerischen Leiter Markus Steinwender und Mathias Schuh. Mit der Stieglbrauerei zu Salzburg hat man gemäß dem Motto „Theater- und Braukunst auf höchster Stufe“ einen professionellen Partner gefunden. Das einzigartige Ambiente des historischen Sudhaushofs mit Bierbrunnen ist bei Schönwetter die Kulisse für Freilichttheater in Bestform. Bei Schlechtwetter sowie bei den Kinderstücken am Nachmittag wird das Gewölbe der Stiegl-Brauwelt zur Sommertheaterbühne.

Günstige Kartenpreise – für jeden erschwinglich
„Wir wollen, dass sich wirklich jeder das Salzburger Sommertheater leisten kann und haben daher die Eintrittspreise so niedrig wie möglich gehalten“, meint Markus Steinwender zur Preisgestaltung des Salzburger Sommertheaters. Karten kosten 18 Euro (bzw. 12 Euro für Schüler und Studenten) für die Abendstücke und 5,50 Euro für die Kinderstücke. Unter der Telefonnummer 0664-3021746, im Polzer-Ticketcenter (0662-8969), bei Österreich-Ticket (01-96096), in allen Salzburger Raiffeisenbanken sowie unter www.salzburger-sommertheater.at können Karten bestellt werden.

Bildmaterial
zum Downloaden unter www.salzburger-sommertheater.at/presse
> Pressefotos (Veröffentlichung honorarfrei, Copyright Salzburger Sommertheater).

Bildunterschrift zu „Shakespeares Sämtliche Werke
Drei Schauspieler der theaterachse präsentieren in der rasanten Komödie „Shakespeares Sämtliche Werke“ dreißig verschiedene Rollen aus allen 37 Stücken Shakespeares.

Bildunterschrift zu Foto „Waidmannsheil!“
Komik à la Valentin und Tragik à la Kafka bringt die theaterachse mit dem Stück „Waidmannsheil!“ beim Salzburger Sommertheater in der Stiegl-Brauwelt auf die Bühne.

Weitere Informationen erhalten Sie bei
Markus Steinwender
Leitung die theaterachse, Intendant Salzburger Sommertheater
E-Mail: info@nullsalzburger-sommertheater.at

TheaterSommer 2006

Der Theater-Sommer der theaterachse

| JULI |

Am 7. Juli startet das Sommertheater der theaterachse mit der Premiere von SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (LEICHT GEKÜRZT) auf Schloss Kammer in Maishofen (A). In der Inszenierung von Markus Steinwender und Brigitta Waschnig spielen Thomas Schächl, Mathias Schuh und Markus Steinwender alle 37 Stücke von William Shakespeare in einem atemberaubenden Feuerwerk aus Gags und skurriler Situationen.

Nach mehreren Gastspielen in Österreich (Burg Gallenstein (Stmk.), Schloss Traun (OÖ) und Schloss Bruck (Osttirol)) steht mit den Theatertagen auf der Mildenburg das jährliche Sommertheaterfestival in Miltenberg/Main (D) am Spielplan (20. bis 29. Juli). Der Juli klingt dann mit den Gastspielen auf Schloss Hexenagger (D) aus.

| AUGUST |

Im August sind die Höhepunkte die Gastspiele in der Hofbühne Tegernbach (6. August), auf der Festung Hohenwerfen (7. bis 10. August) und das Salzburger Sommertheater 2006 in der Stiegl Brauwelt (12. bis 27. August 2006).

Neben den SÄMTLICHEN WERKEN werden im Sommer 2006 auch die schwarze Komödie im grünen Rock WAIDMANNSHEIL! und die Kindertheaterstücke SCHNEEWITTCHEN und ICH BIN NICHT SIEGFRIED zu sehen sein.

Alle Termine im Detail unter www.theaterachse.com.

Salzburger Sommertheater 2006

Die theaterachse inszeniert das Salzburger Sommertheater 2006
Zum vierten Mal vielfältiges Theatervergnügen für Jung und Alt in der Stiegl-Brauwelt

Vom 12. bis 27. August 2006 präsentieren die künstlerischen Leiter Markus Steinwender und Mathias Schuh erneut Freilicht-Theater vom Feinsten. Im Sudhaushof und dem Braugewölbe der Stieglbrauerei zu Salzburg erwartet theaterbegeisterte Kinder und Erwachsene ein abwechslungsreiches Programm. Die Aufführungen von jeweils zwei Abend- und Kinderstücken werden durch zwei Kabarettabende mit Fritz Egger ergänzt.

Ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersstufen
Eine österreichische Erstaufführung ist die schwarze Komödie im grünen Rock Waidmannsheil! von Susanne Hinkelbein.
Auf Grund des großen Erfolges im Vorjahr wird die Long/Singer/Winfield’sche Komödie Shakespeares Sämtliche Werke (leicht gekürzt) wieder aufgenommen und neu inszeniert. In der diesjährigen Inszenierung wird das ohnehin rasante Tempo des Stücks in der Gangart noch verschärft. Drei Männer werden die vielen verschiedenen – auch sämtliche weiblichen – Rollen spielen.

Den kleinen Zuschauern ab vier Jahren soll Schneewittchen die Märchenwelt der Gebrüder Grimm näher bringen. Das Theaterstück Ich bin nicht Siegfried von Jürgen Flügge findet sich erneut für alle Kinder ab sieben Jahren im Programm.

Professionelles Sommertheater unter freiem Himmel
Das Bespielen von Burgen, Schlössern, Parks und ähnlichem Freilichtgelände ist eines der Charakteristika der theaterachse. Seit zwölf Jahren inszeniert die Theatergruppe in Österreich und Deutschland unter freiem Himmel. In der Stiegl-Brauwelt ist der historische Sudhaushof mit Bierbrunnen der Aufführungsort, bei Schlechtwetter das Braugewölbe.

Das Salzburger Sommertheater als hochwertiges, leistbares und ungewöhnliches Theater
„Das Salzburger Sommertheater hat sich mittlerweile“, so die künstlerischen Leiter Markus Steinwender und Mathias Schuh, „neben den alles überragenden Salzburger Festspielen als hochwertiges, leistbares und ungewöhnliches Theater positioniert und deckt den vorhandenen Bedarf an professionellem Sommertheater in Salzburg ab.“ 2.200 Besucher im Vorjahr zeugen von der Beliebtheit dieses jährlich stattfindenden Theatervergnügens.

Die Kooperation zwischen der Stieglbrauerei und der theaterachse
Vor vier Jahren begann die Partnerschaft zwischen der Stieglbrauerei zu Salzburg und der theaterachse nach dem Motto „Theater- und Braukunst auf höchster Stufe“. Die größte Privatbrauerei Österreichs legt ein ganz besonderes Augenmerk auf die Förderung kultureller Projekte. Der historische Sudhaushof mit Bierbrunnen und das Braugewölbe bieten ein einzigartiges Ambiente für das Salzburger Sommertheater.

Günstige Kartenpreise – für jeden erschwinglich
Karten ab € 12 für die Abendstücke und ab € 5,50 für die Kinderstücke gibt es unter der Hotline-Nummer +43(0)664-3021746 sowie im Polzer-Ticketcenter unter +43(0)662-8969, bei Österreich-Ticket unter +43(0)1-96096, in allen Salzburger Raiffeisenbanken und unter www.salzburger-sommertheater.at.

Offener Brief des Dachverband Salzburger Kulturstätten

Offener Brief des Dachverband Salzburger Kulturstätten an

Bürgermeister Dr. Heinz Schaden
Landeshauptmann-Stv. Dr. Othmar Raus

Salzburg, den 19. Juni 2006

Offener Brief: Für den Erhalt des Kleinen Theaters!

Anlässlich der bevorstehenden entscheidenden Verhandlungen über die weitere Finanzierung des “Kleinen Theater” appelliert die Interessenvertretung für den Erhalt der Spielstätte und die Ermöglichung eines professionellen Ganzjahresbetriebes.

Der Dachverband Salzburger Kulturstätten unterstützt die mutige Aktion der Salzburger Theaterschaffenden zur Rettung des Kleinen Theaters.
Das Kleine Theater wurde fünf Jahre ehrenamtlich von Ferdinand Jansky geführt. Für dieses Engagement danken ihm der Dachverband Salzburger Kulturstätten, viele Salzburger Künstlerinnen und Künstler, sowie das Publikum des traditionsreichen Hauses. Dieses außerordentliche ehrenamtliche Engagement zeigt, dass Kultur und besonders das Kleine Theater ein wichtiges persönliches Anliegen für viele Salzburgerinnen und Salzburger ist.

Der Dachverband unterstützt daher die Gruppe von Theaterschaffenden, die ein Konzept zur Weiterführung des Kleinen Theaters erarbeitet haben.
Mit Peter Blaikner, Gerda Gratzer, Edi Jäger, Carolin Richards und Markus Steinwender engagieren sich hier allesamt bekannte Persönlichkeiten der Salzburger Theaterszene. Ihr Konzept gewährleistet professionelle Aufführungsbedingungen für Gastspiele und eigene Produktionen sowie Probemöglichkeiten für die Salzburger Theaterszene und schafft Raum für das kulturelle Engagement vieler Schul-, Jugend-, und Amateurtheatergruppen.

Ordentlichen Betrieb ermöglichen: Für ein Theater mit Jahresbetrieb ist es – wie für jedes Unternehmen – unbedingt notwendig, die hauptberuflich tätigen OrganisatorInnen im Betrieb anzustellen. Der Dachverband fordert daher die Schaffung von Beschäftigungsverhältnissen in Technik und Organisation, die den Bedürfnissen der vielen freischaffenden Künstler und Künstlerinnen, die im Kleinen Theater auftreten, entgegenkommen.

Bedarfsgerechte Jahresförderung: Der Dachverband fordert eine bedarfsgerechte Förderung des Kleinen Theaters, die den Spielbetrieb in technischer wie organisatorischer Hinsicht gewährleistet. Die ProponentInnen, die ein Konzept zur Weiterführung eingereicht haben, benötigen für den Ganzjahresbetrieb des Hauses eine Fördersumme von Stadt und Land Salzburg in der Höhe von insgesamt 140.000.- Euro.

Das Kleine Theater leistet einen unverzichtbaren Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt – im Winter wie im Festspielsommer. Eine hohe Auslastung von rund 62% sowie die breite solidarische Unterstützung des Publikums zeugen von der Bedeutung dieser Spielstätte.

Bestehende und neue Einrichtungen, künstlerische Produktion, wie die Möglichkeit diese adäquat zu präsentieren sind für die kulturelle Vielfalt gleichermaßen bedeutend. Nach dem schmerzlichen Ende der Spielstätte Metropolis (des Kleinen Theaters) hoffen wir, dass die verantwortlichen PolitikerInnen hier keine Schließung auf Raten vollziehen. Der Erhalt und die Förderung des Kleinen Theaters ist eine wichtige Entscheidung zur Unterstützung der Kulturstadt Salzburg.

Wir fordern daher die zuständigen Politikerinnen und Politiker auf, die notwendigen Schritte zur bedarfsgerechten Förderung des Kleinen Theaters zu unternehmen!

Dachverband Salzburger Kulturstätten: A. Kultur Altenmarkt • ARGEKultur Gelände Salzburg • Art nach Lust • ARTgenossen • Aspekte Salzburg • Berchtoldvilla • Bierkabarett Obertrum • bodi end sole • brucKULTUR • Filmkulturzentrum Das KINO • Das Zentrum Radstadt • endsemble3 • erostepost • Freunde der Kleinkunst/Zell am See • Galerie 5020 • Galerie Fotohof • goldextra • Initiative Architektur • JazzIT• Jazzclub Life Salzburg • Kleines Theater • Kulturforum Hallein • Kulturinitiative Flachgau • Kulturinitiative Straßwalchen • kulturspur – Frauenkulturverein • Kulturverein Binoggl • Kulturverein Chrumbas • Kulturverein Dreschflegel • Kulturverein Pfarrwerfen • Kulturverein Schloß Goldegg • Kunst- & Musikforum Golling • Kulturverein Wakuum – Thalgau • kunstbox Seekirchen • Leselampe • Literaturhaus Salzburg • Lungauer Kulturvereinigung • mark freizeit kultur • NKV Neumarkter Kultur Vereinigung • oenm Österreichisches Ensemble für Neue Musik• offscreen • Prolit • Bibliothek für Zukunftsfragen • Rockhouse • Sägewerk – Bad Hofgastein • Salzburger Kunstverein • Schauspielhaus Salzburg • Südwind – Entwicklungspolitik • SKUSI – Siezenheimer Kultur- & Sozialinitiative • republic & SZENE • Studio West • subnet • Swing & Dixieland Verein Anif • tanz_house • Tanzimpulse • Tanzzentrum SEAD • Theaterachse • Theater ecce • Theater YBY • Toihaus • Verein Insel /Förderung zeitgenössischer Folkmusik • Zentrum zeitgenössischer Musik/Nexus • Zone 11 – Jugend- und Kulturzentrum Hallein

DACHVERBAND SALZBURGER KULTURSTÄTTEN
Thomas RANDISEK
Dreifaltigkeitsgasse 3/3
5020 Salzburg
Tel: (0662) 87 99 57
Mobil: 0650 – 970 29 08
http://www.kultur.or.at

KRITIK: Waidmannsheil!

Neues Volksblatt, 19. Mai 2006
Schimpfen auf Gott und die Welt
„Solange da draußen noch irgendetwas lebt außer dir, solange bist du nicht nur Jäger, sondern auch Gejagter.“ Lautet die Philosophie der Freizeit-Jäger Gustav und Rudolf. Auf ihrem Hochstand im Wald ärgern sie sich nicht nur über Gott und die Welt. Sie schießen auch auf alles, was sich bewegt und ihnen vor die Flinte kommt. Bis zum finalen, letalen Ende, an dem aus dem Spiel blutiger Ernst wird und einer der beiden zum Mörder …

KRITIK: Waidmannsheil!

Oberösterreichischen Nachrichten, 19. Mai 2006
Und keine Sau kommt vorbei
Die beiden Herren sitzen hoch und der Schmäh fliegt manchmal recht tief bei „Waidmannsheil!“, einer „schwarzen Komödie im grünen Rock“ von der in Baden-Württemberg lebenden Autorin Susanne Hinkelbein. Das Stück erlebte am Mittwoch die österreichische Erstaufführung in der Bruckmühle Pregarten.

Waidmannsheil!

Ab 17. Mai wird scharf geschossen: Mit WAIDMANNSHEIL! von Susanne Hinkelbein macht die theaterachse Schluß mit der romantischen Idylle vom edlen Waidwerk im tiefen Tann. In einer Mischung aus Komik à la Valentin und Tragik à la Kafka führt das Stück durchs Gesträuch und Dickicht der Wälder nicht nur ins Unterholz, sondern auch ins Unterbewusstsein der Menschenseele.

Mehr zum Stück finden Sie hier.