Entwicklungsjahre

| 2000 |
Der zwiespältige Erfolg von Ein Sommernachtstraum bescherte uns bei unserer Milleniums-Produktion Die Nibelungen zwar weniger Zuschauer, künstlerisch aber sind wir den eingeschlagenen Weg konsequent weiter gegangen. Ein Mammutprojekt, Hebbels Nibelungen in nicht ganz zwei Stunden, ohne dabei die Aussage zu verlieren oder “Lustige Nibelungen” daraus zu machen. Eine Gratwanderung, die uns schließlich gelang.
| 2001 |
2001 begann sich aus dem Sommertheater-Projekt “TheaterAchse” - der Name stand damals noch für “Theater auf Achse” - ein Ganzjahres-Theater zu entwicklen. Mit dem ersten Kindertheaterstück, Hänsel & Gretel nach Grimm, haben Mathias Schuh und Claudia Schuh für die theaterachse Neuland betreten. Gleichzeitig ist Markus Steinwender fix ins Ensemble des Stadttheaters Konstanz gegangen, auch um dort mehr über den Theaterbetrieb zu lernen. Doch war erst noch ein Sommertheater zu machen: Amphitryon von Heinrich von Kleist wurde eine Sommerproduktion mit allen Bestandteilen, die das Theater der theaterachse ausmachen: rasant, witzig, charmant, musikalisch, präzise und unberechenbar.
| 2002 |
Schon im folgenden Jahr wurde mit Der Froschkönig ein neues Kindertheaterstück produziert. Rafaela Wenzel, die uns seit Ein Sommernachtstraum begleitet, hat hierfür eine wunderbare Ausstattung geschaffen, wie noch für viele andere Produktionen bei uns. Das Kindertheater entwickelt sich zum Renner, sowohl im Sommer als auch unter dem Jahr. Der Sommer 2002 brachte dann eine der schrägsten Produktionen der theaterachse hervor: Ritter nehmen’s halb so bitter. Thomas Schächl inszenierte diese Komödie rund um Artus Tafelrunde, bei der sich auch Mel Brooks oder Monty Python amüsiert hätten.
Nun war der Grundstein gelegt für den nächsten Schritt: eine dritte Produktion im Spieljahr.