Theater nach den Brüdern Grimm für alle ab 3 Jahren
- „Du musst dein Versprechen halten“
- „Aber Papa, das gilt doch nicht bei Fröschen! Ein Frosch ist ein Frosch und ein Mensch ist ein Mensch!“
- „Nicht jeder Frosch ist ein Frosch und nicht jeder Mensch ist menschlich.“
| KINDER- UND JUGENDTHEATER 2002/3 |
Stück Claudia Schächl und Mathias Schuh nach den Brüdern Grimm
Musik Mathias Schuh
Kostüme Rafaela Wenzel
Zeichnungen Sophia Schuh
Spiel Claudia Schächl und Mathias Schuh
Spieldauer ca. 50min
Produktion Theater Ferner&Schuh und die theaterachse
Mit Unterstützung von Land Oberösterreich, elkatec Consult Engineering GmbH
| INHALT |
Das bekannte Märchen handelt von einem Prinzen, der von einer Hexe in einen Frosch verwandelt wurde, weil er mit vorliebe Frösche quälte und der Prinzessin die so verliebt in ihre goldene Kugel ist, dass sie alle Warnungen des Vaters vergisst und just an dem Brunnen spielt in dem der Frosch lebt. Die Kugel fällt in den Brunnen und nur der Frosch kann sie heraufholen. Da die Prinzessin sehr unfreundlich und herablassend zum Frosch ist, knüpft er einige Bedingungen daran. Die Prinzessin muss ihm versprechen ihn von ihrem Tellerchen essen und in ihrem Bettchen schlafen zu lassen. Darüber hinaus möchte er einen Kuss. Leichtfertig verspricht sie ihm Alles. Doch als sie die Kugel wieder in Händen hält macht sie sich davon.
Der Frosch ist verzweifelt da er ebenso hoffte durch den Kuss von seiner Verzauberung erlöst zu werden. So macht er sich auf den beschwerlichen Weg zum Schloss der Prinzessin um das Versprochene einzufordern. Dort angelangt muss ihm die Prinzessin, auf Anweisung des Königs, Einlass gewähren. Der Frosch wird von der Prinzessin wiederwillig bewirtet und liegt schließlich auch in Ihrem Bett. Nach dem Schlaflied will er seinen Kuss, doch der Prinzessein ekelt so, dass sie es nicht über die Lippen bringt.
Schließlich kann sie nicht mehr zurück und küsst den Frosch. Im selben Augenblick wirft sie ihn aus dem Bett und der Frosch verwandelt sich zum Prinzen zurück. Die Prinzessin fällt vor Schreck in Ohnmacht. Soll der Prinz sie wachküssen? Er tut es (wenn die Kinder es wollen) und das Stück endet glücklich mit der Fahrt zum Schloss des Prinzen.
| MUSIK |
Die Musik zum Stück wurde von Mathias Schuh komponiert und auf CD eingespielt. Die CD zum Stück ist unserem Online-Shop erhältlich.
| STÜCK |
Das Stück wurde von den beiden Akteuren erarbeitet und geschrieben, wobei die Erfahrungen von Kindergartenpädagogen einflossen. Das Stück ist zur Aufführung vor Menschen ab 3 Jahren vorgesehen, z.B. in Kindergärten und Volks-/ Grundschulen (1. und 2. Klasse) mit der Möglichkeit von Nachbesprechungen vor Ort mit Eltern und Kindern. Das Textbuch zum Stück ist unserem Online-Shop erhältlich.
| DAS MÄRCHEN |
Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich
In alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, lebte einmal ein König, der hatte wunderschöne Töchter. Die jüngste von ihnen war so schön, daß die Sonne selber, die doch so vieles schon gesehen hat, sich verwundene, sooft sie ihr ins Gesicht schien. Nahe bei dem Schlosse war ein großer, dunkler Wald, und mitten darin, unter einer alten Linde, war ein Brunnen. Wenn nun der Tag recht heiß war, ging die jüngste Prinzessin hinaus in den Wald und setzte sich an den Rand des kühlen Brunnens. Und wenn sie Langeweile hatte, nahm sie eine goldene Kugel, warf sie in die Höhe und fing sie wieder auf. Das war ihr liebstes Spiel.
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