Theater für alle ab 3 Jahren nach Wilhelm Hauff
Der wohlhabende Kalif zu Bagdad kauft von einem Straßenhändler ein kleines Kästchen mit schwarzem Pulver. Wer von diesem Pulver schnupft und das berühmte Zauberwort spricht, kann sich in jedes Tier verwandeln und versteht auch die Sprache der Tiere….
| KINDER- UND JUGENDTHEATER 2004 |
Stück Claudia Schächl und Mathias Schuh nach Wilhelm Hauff
Musik Mathias Schuh
Kostüme Rafaela Wenzel
Zeichnungen Sophia Schuh
Fotos Christian Herzenberger
Spiel Claudia Schächl und Mathias Schuh
Spieldauer ca. 50min
Produktion Theater Schächl&Schuh und die theaterachse
Mit Unterstützung von Land Oberösterreich, Stadt Linz, Stiegl’s Brauwelt, elkatec Consult Engineering GmbH
| PRESSEMEINUNG |
“Bezaubernd! Sehenswertes Theater für kleine und große Leute”
Pongauer Bezirkszeitung, 4. März 2004
| INHALT|
Zwei Kinder stöbern heimlich im Dachboden der Großmutter. Dabei entdecken Sie sie orientalische Kleidungsstücke. Indem sie sich Turbane, Tücher, Schmuck und vieles mehr umhängen, anziehen oder aufsetzen, verwandeln sie sich plötzlich in die Figuren des Märchens von “Kalif Storch”:
Der wohlhabende Kalif Chasid zu Bagdad kauft von einem Straßenhändler ein kleines Kästchen mit schwarzem Pulver und einem Pergament mit einer seltsamen Schrift. Der Großwesir und der Kalif lassen Selim den Gelehrten kommen um die Schrift zu entziffern. Es handelt sich um lateinisch und besagt: Wer von diesem Pulver schnupft und das berühmte Zauberwort spricht ( welches an dieser Stelle nicht verraten werden soll ) kann sich in Jedes Tier verwandeln und versteht auch die Sprache der Tiere. Um sich zurück zu verwandeln neige man sich drei mal gegen Osten und spreche das magisch Wort. Doch hüte dich, wenn du verwandelt bist, zu lachen, denn dann vergisst man das Zauberwort und muss für immer ein Tier bleiben.
Am nächsten Tag gehen der Großwesir und der Kalif in den Park, dort verwandeln sie sich in Störche um dem Gespräch der Langbeiner zu lauschen. Doch sie fanden das Geklapper der Störche so amüsant, dass sie in schallendes Gelächter verfielen. Da war es geschehen, sie vergaßen das Zauberwort und mussten Tiere bleiben. Sie flogen nach Bagdad und sahen, dass Mizra, der Sohn des größten Zauberers Kaschnur, der auch der Feind des Kalifen ist als neuer Herrscher in den Palast einzieht. Nun wird ihnen klar, dass sie Opfer einer Verschwörung geworden sind und verlassen traurig die Stadt. In einer furchteinflössenden Ruine finden sie Quartier für die Nacht und ihr Schreck ist groß als plötzlich eine hässliche Eule vor ihnen steht. Unter tränen erzählt sie ihre Leidensgeschichte. Sie ist die Prinzessin von Indien und wurde von dem bösen Zauberer verwandelt, weil sie dessen Sohn nicht heiraten wollte. Nur wenn jemand sie trotz dieser hässlichen Gestalt, aus freien Stücken zur Frau begehrt, wird sie erlöst werden.
In der selben Nacht traf sich der Zauberer mit anderen Zauberern in der Ruine um ein Fest zu feiern und von ihren Schandtaten zu erzählen. Der Kalif und die Eule belauschen sie und tatsächlich erzählte der Zauberer von der Verwandlung des Kalifen und des Großwesirs. Auch sprach er das Zauberwort aus worauf der Kalif um die Hand der Eule anhielt, bevor er sich nach Osten wandte und das Zauberwort sprach. So wurden alle erlöst. Die Eule war eine wunderschöne Prinzessin und wurde die Frau des Kalifen. Der Zauberer und sein Sohn aber wurden gefangen genommen. Sie mussten sich in eine Eule und einen Storch verwandeln und wurden für den Rest ihres Lebens in der Ruine gefangen gehalten.
Mit großem Spaß erleben und durchleben die beiden Kinder die fantastische Welt von “Tausend und einer Nacht” und entdecken am Ende ihre Herkunft.


