Schauspiel von William Shakespeare
Zwei Häuser gleich an Ansehen und Rang…
| KLASSIKER- UND SOMMERTHEATER 2004 |
Inszenierung Markus Steinwender
Ausstattung Rafaela Wenzel
Musik StillesWasser
Spiel Irene Rovan (Lady Capulet), Antje Marta Schäffer (Julia), Claudia Schächl (Benvolia/Amme), Markus Schöttl (Romeo), Mathias Schuh (Mercutio/Paris), Thomas Smolej (Tybalt/Lorenzo)
Schlagzeug Tony Gassner
Technik Licht Erich Posch
Technik Ton Vladi Tchapanov
Maske Sandra Platz
Premiere 15. Juli 2004 | Schloss Goldegg
Vorstellungen 35x im Juli/August 2004 in Österreich und Deutschland
Beachten Sie auch die Wiederaufnahme 2005 im Globe Theater Neuss
Stückfassung und Übersetzung Markus Steinwender
Produktionsleitung Steinwender/Schuh/Schuh
Öffentlichkeitsarbeit Alexandra Picker, Brigitte Schuh
New Location Management Brigitte Schuh
Romeo+Julia Plakatsujet Michael Ferner
Drucksachengestaltung Markus Steinwender
Fotos Andreas Hechenberger
Mit Unterstützung von Land Salzburg Kultur, Stadt Salzburg Kultur, DARK DOG, CMC Computer Salzburg, elkatec Consult Engineering GesmbH, Stieglbrauerei und Brauwelt, Bankhaus Carl Spängler & Co, Salzburger Landesversicheurng, Salzburger Woche, OPEL ÖFAG, freikarte.at, Österreich Ticket, Kartenbüro Polzer, Salzburger Arbeiterkammer, Mirabell Strickwaren, Domus Wohnbau, www.metal-shop.com
| PRESSEMEINUNG |
“Waghalsig, mutig, bisweilen schockierend deutlich präsentierte sich die Inszenierung des Tragödienstoffes. Die sprachlich klassische Fassung brach bewusst mit gesellschaftlichen Konventionen, polarisierte, überzeichnete Charaktere, experimentierte mit Klischees und Rollenerwartungen. Die Palette reichte von verbaler Erotik, lasziv und lüstern bis hin zu bitterböser, makabrer Satire.
Breit gefächert auch die Wahl der Ausdrucksmittel: Mal zischelnd flüsternd, mal exzentrisch schreiend. Ebenso deutlich transportierte auch die eigens zum Stück komponierte Musik das Geschehen auf der Bühne: So griffen neben dem liebeskranken Romeo auch alle anderen Charaktere immer wieder zu Mikrofon, E-Gitarre und Saxophon, vertonten ein ums andere Mal schmerzliches Wehklagen, Wut und Wahnsinn.”
Hessische Allgemeine, Schwalmstadt-Treysa, 22. Juli 2004
“Jede Idylle hat auch etwas Trügerisches. Es lohnte erst gar nicht, sich im Stuhl zurückzulehnen. Denn die ersten Schüsse fielen bereits zu Beginn, und weil das Ensemble einen langen Atem hatte, hielt die rasante Spielweise bis zum Ende an: Pointierte Auf- und Abgänge, knallende Schießereien, rockige Balladen, Wort- und Körpergefechte. Schlagzeuger Tony Gassner haute auf die Dramatik immer noch mal eins drauf. Puristisch und schnörkellos die Bühne, ein rotes Holzkastengestell genügte als Requisit für den ganzen Shakespearschen Klassiker.
Bei ihrer modernen Version hat sich die Gruppe behutsam von allem überflüssigen gelöst und der Geschichte zwischen den beiden verfeindeten Familien Capulet und Montague im Rohzustand neues Leben eingehaucht. Das machte den Theaterabend so spannend: Denn trotz minimalistischem Bühnenaufwand und zeitgemäßer Interpretation sind die Akteure der Sprache in klassischer Urfassung treu geblieben. So kommen die Verse mit Macht da an, wo sie hingehören, treffend, verletzend und verzeihend. Und wenn die Sätze nicht mehr ausreichen, dann trägt die Musik die Emotionen mitten ins Herz. Wunderschöne Texte mit Verve und Leidenschaft vorgetragen – ein Theatererlebnis, das einen Sommer anhalten kann.”
Hessische Allgemeine, Cornberg, 23. Juli 2004
“Die Spannung vom ersten bis zum letzten Augenblick aufrechtzuerhalten, ist den Salzburgern dank verblüffender Ideen und beeindruckender schauspielerischer Leistungen gelungen. Die theaterachse hat sich mit dem Trauerspiel um die verfeindeten Häuser Capulet und Montague noch einmal selbst übertroffen.”
Bote vom Untermain, Miltenberg/Main, 24. Juli 2004
| VIDEO |
Video-Trailer der Aufnahme einer Vorstellung auf Schloss Hexenagger. Die komplette Aufnahme auf DVD gibt es in unserem Online-Shop.
| INHALT |
Der Hass regiert in Verona als sich ausgerechnet zwei Kinder der beiden verfeindeten Familien Capulet und Montague unsterblich ineinander verlieben: Romeo und Julia. Und so folgt kurz nach der heimlichen Hochzeit der beiden Liebenden ein Scharmützel auf offener Strasse, in das auch Romeo verwickelt wird. Um seinen tödlich verwundeten Freund Mercutio zu rächen, wird er zum Mörder an Tybalt, einem Cousin Julias. Romeo muss fliehen und Shakespeares Tragödie über eine Liebe im Ausnahmezustand nimmt ihren unvermeidlichen Lauf.


