2005

DIE SPIELZEIT 2005

Die Grenzen fallen. Neue werden errichtet.
Was Länder und Menschen verbinden soll, teilt sie weiterhin.
Nicht nur in den Köpfen.

Wir begeben uns auf die Spurensuche.
Erklären das Spielzeitmotto GRENZENLOS? zur Vision und Utopie.

Fragen uns, wo und was sind die Grenzen, in uns, um uns, zwischen uns?
Ist die Grenze Einschränkung, Sicherheit oder Aufruf zur Erweiterung?
Welche Grenzen gibt es für uns als Menschen, Künstler, Bürger?
Wann müssen Grenzen überschritten werden, wann ist Einhalt geboten?
Was ist die Trennungslinie zwischen hier und dort, gestern, heute und morgen?
Wir suchen die Grenzen, physisch, psychisch, geographisch, politisch, ökonomisch, existentiell, und wollen sie markieren, einreißen, ausweiten, überschreiten, vielleicht auch neue errichten.

Als Material für unsere Suche haben wir uns Stücke und Projekte ausgesucht, die entweder die Grenzen des Individuums ausloten (Tränen der Heimat), die Grenzen der Stände überschreiten (König Drosselbart), die Grenzen eines Stücks sprengen (Shakespeares Sämtliche Werke - leicht gekürzt) und die Grenzen der Liebe bezwingen (”Viel Lärm um Nichts”).

Wir laden Sie ein, mit uns auf die Suche zu gehen, sich ein- und auszugrenzen, sich ein- und auszusetzen, kurz: mit uns über die Grenzen zu gehen!