von Johann Wolfgang von Goethe
| KLASSIKER- UND SOMMERTHEATER 2007 |
Inszenierung und Bühne Markus Steinwender
Kostüme Anne Buffetrille
Musik Alexandra Holtsch
Spiel Melanie Kogler; Georg Reiter, Christian Scharrer und Thomas Schächl
Spieldauer ca. 2:30 Stunden plus eine Pause
Premiere 12. Juli 2007 | Schloss Goldegg, Salzburg
Vorstellungen Juli/August 2007 | Österreich und Deutschland
Sommertheater Theatertage Mildenburg | Salzburger Sommertheater
Produktion die theaterachse | Salzburger Sommertheater | kleines theater
Mit Unterstützung von Land Salzburg, Stadt Salzburg, Stieglbrauerei zu Salzburg, shot energy drink gmbH
| INHALT |
„Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!“: Heinrich Faust zieht die Bilanz seines Lebens und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Als Wissenschaftler fehlt es ihm an tieferer Einsicht und verwertbaren Ergebnissen, und als Mensch ist er unfähig, das Leben zu genießen. Da verspricht er dem Teufel Mephistopheles seine Seele, wenn es diesem gelingen sollte, ihn aus seiner ruhelosen Unzufriedenheit zu befreien. Mephistopheles geht den Pakt ein und verschafft Faust Einblick in Banalitäten und Mysterien und verstrickt ihn in die tragisch verlaufende Liebschaft mit der jungen Margarete, genannt Gretchen.
| ZUM STÜCK |
“Es irrt der Mensch, solang er strebt.”: Goethes „Faust – Der Tragödie erster Teil“ ist wohl eine der bedeutendsten deutschsprachigen Dichtungen für die Bühne. Markus Steinwender wird eine Inszenierung schaffen, die den „Faust“ dahin bringt, wo er hingehört: von den Herzen der Schauspieler direkt in die Herzen der Zuschauer. Denn schon Goethe schrieb über seinen „Faust“: “Aber doch ist alles sinnlich und wird, auf dem Theater gedacht, jedem gut in die Augen fallen. Und mehr habe ich nicht gewollt. Wenn es nur so ist, daß die Menge der Zuschauer Freude an der Erscheinung hat; dem Eingeweihten wird zugleich der höhere Sinn nicht entgehen!”
Es spielen Georg Reiter (Faust) vom Schauspielhaus Salzburg und Melanie Kogler (Gretchen) vom Salzburger Landestheater und die langjährigen theaterachse-Ensemblemitglieder Thomas Schächl (Mephisto) und Christian Scharrer (u.a. Wagner, Schüler, Marthe).
| ZUR INSZENIERUNG |
Faust ist ein Klassiker. Und Faust ist modern. Das zeigte sich schon bei der Arbeit an der Fassung, die sich im übrigen in der Kürzung am Urfaust orientiert, für die Produktion “Faust 1″ der theaterachse. Umso mehr dann, als wir Anfang Mai zu proben begonnen haben. Was auf den ersten Blick so altbacken aussieht – und den Meisten in der Schule für immer vergällt wird – entpuppt sich als zeitlose Geschichte, als zeitloses Schauspiel. Und das in einer Sprache, die ihresgleichen sucht. Je tiefer man in den Text, in die Tragödie einsteigt, umso mehr zeigt sich auch, dass Goethe mit seinem “Faust 1″ auch einem William Shakespeare ebenbürtig war und ist. Tragische, von Sinn erfüllte Monologe und Dialoge wechseln sich mit komischen Szenen ab. Dies herauszuarbeiten ist eine der Aufgaben der Inszenierung. Denn “Faust 1″ ist ein höchst lebendiges Stück. Und so geht die Inszenierung auch von Menschen auf der Bühne, den Schauspielern aus, und baut mit diesen einen Abend voller Leben.
Markus Steinwender, Regisseur
| PRESSEFOTOS |
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