Mama geht’s heute nicht so gut

Ein Theater von Mathias Schuh für alle ab 8 Jahren. Uraufführung

Zur Zeit läuft Das Stück gespielt von der “Freien Bühne Düsseldorf” unter der Regie von Lars Krückeberg als Produktion des Vereins “Kunst gegen Sucht” in Düsseldorf.
In Planung sind Aufführungen ab 2011 in ganz Deutschland

Mama geht's heute nicht so gut

| KINDER- UND JUGENDTHEATER 2007 |

Stück/Inszenierung Mathias Schuh
Bühne Mathias Schuh
Kostüme Ensemble
Musik/Geräusche Mathias Schuh
Spiel Ute Hamm, Claudia Schächl und Hildegard Starlinger

Premiere 21. Mai 2007 | kleines theater, Salzburg, Österreich

Musikproduktion StillesWasser Text und Komposition Mathias Schuh Schlagzeug Tony Gassner Aufführungsrechte Mathias Schuh Fotos die theaterachse, Andreas Hechenberger Produktion die theaterachse Produktionspartner Kinder- und Jugendanwaltschaft Salzburg (kija)

Spieldauer ca. 45 min, keine Pause

Mit Unterstützung von Familienreferat des Landes Salzburg, Land Salzburg Kultur, Stadt Salzburg Kultur, Fonds Gesundes Österreich

| STÜCK |

Ria ist 9 Jahre alt und hat einen kleinen Bruder mit eineinhalb Jahren: Ihr Vater ist beruflich im Ausland, ihre Mama beginnt immer häufiger Alkohol zu trinken. Ria ist eine gute Schülerin. Sie gibt sich alle Mühe nach außen hin alles als normal erscheinen zu lassen, leidet jedoch sehr unter ihrer Verantwortung. Sie kann sich auf ihre Mutter zunehmend weniger verlassen.
Da sie ihr Familiengeheimnis jedoch hütet, wird auch lange Zeit niemand auf ihre Situation aufmerksam. Sie übernimmt wie selbstverständlich immer öfter den Haushalt und dann auch die Pflege ihres Bruders. Sie hat kaum mehr Zeit für ihre Freundin Tania. Rias Mutter vergisst den Geburtstag ihrer Tochter und zum ersten Mal gibt es keine Geburtstagsparty.

Tanias Mutter kommt das Verhalten von Ria schon länger seltsam und gleichzeitig bekannt vor. Denn auch ihr Vater war vor langer Zeit alkoholabhängig. Tanias Mutter beschließt Ria zu unterstützen …

Mama geht's heute nicht so gut

| PRESSEFOTOS |

Pressefotos stehen hier zum Download bereit.

| GASTSPIELE |

Das Stück ist voll mobil und ab Mai 2007 für Gastspiele buchbar. Es kommt bevorzugt in Schulen und beinhaltet eine verbindliche Nachbereitung des Stücks durch die kija. Die Auftritte in Schulen werden durch den Fonds Gesundes Österreich gefördert. Infos unter +43 (0)676 7449686.

| ÜBER DAS PROJEKT |

Nach der Theaterproduktion Papa wohnt jetzt in der Heinrichstraße, die das Thema Trennung der Eltern zum Inhalt hatte, widmet die kija Salzburg dieses Stück der schwierigen Situation von Kindern suchtkranker bzw. psychisch kranker Eltern. Auf Basis von Gesprächen mit Fachleuten und nicht zuletzt mit Betroffenen wurde von Mathias Schuh und der theaterachse ein Theaterstück erarbeitet, das sich an Kinder ab 8 Jahren richtet.

Auf einfühlsame Weise nähert sich die theaterachse am Beispiel Alkohol dem Thema “Kinder in belasteten Familien”, skizziert die dem Alter unangemessene Verantwortung, die Kinder zu tragen haben und zeigt in Verbindung mit einer pädagogischen Nachbearbeitung Hilfestellungen auf. Das Stück kann von allen Schulen (8 – 12 Jahre) im Bundesland Salzburg angefordert werden. Die verpflichtende Nachbearbeitung erfolgt durch MitarbeiterInnen der kija.

Nachdem die Zusammenarbeit mit der kija schon beim Projekt zum Thema Scheidung/ Trennung so gut funktioniert hatte, freute ich mich besonders als ich im Sommer 2006 erfuhr, dass die kija ein nächstes Theaterprojekt mit der theaterachse verwirklichen möchte.

Die Zielsetzung war, ein Stück für Kinder ab 8 Jahren anzubieten, das die Basis für die Auseinandersetzung mit dem nächsten Tabu-thema bildet.

Gleichzeitig soll es den Rahmen für eine fachlich fundierte Nachbereitung schaffen. Die Suche nach dem passenden Stück erwies sich als äußerst schwierig, da es für diese Altersgruppe sehr wenig Theaterliteratur zu diesem Thema gibt. Schließlich beauftragte mich die kija eine Geschichte zu entwickeln. Für mich lag der Weg zum Stück auf der Hand: Es wurden viele Gespräche mit Betroffenen und mit Fachleuten geführt. Deren Erzählungen wurden aufgezeichnet und die Deckungspunkte aus allen Geschichten bilden die Basis dieses Theaterstückes. Alle Ereignisse und Situationen beruhen auf tatsächlichen Begebenheiten. Der gemeinsame Nenner aller Schicksale wurde destilliert und Rias Geschichte geschaffen. Das Arbeitsskript wurde mit der kija, und anderen Fachleuten besprochen und aufgrund deren Anregungen überarbeitet. Den letzten Schliff bekam das Stück durch die gemeinsame Arbeit mit den drei Schauspielerinnen an den Szenen und am Text.

Mathias Schuh, Regisseur

| DANK AN |

Dr. Andrea Holz-Dahrenstaedt und Mag. DAS Marion Wirthmiller für ihren Mut und ihr Vertrauen in die künstlerische Arbeit der theaterachse; allen Gesprächs-partnerInnen des Sozialmedizinischen Dienstes Salzburg, des Jugendamts der Stadt Salzburg, der KIJA und allen Betroffenen, die mit ihren Schilderungen die Basis für dieses Theaterstück bildeten. Weiters: Jugendzentrum IGLU, kleines theater, Sophia Schuh, Ronja Gassner und Mag. Doris Nowak-Schuh

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Mama geht's heute nicht so gut