Eine Komödie über die Liebe und andere Begehrlichkeiten von Woody Allen
| KLASSIKER- UND SOMMERTHEATER 2008 |
Inszenierung Caroline Richards
Kostüme Anne Buffetrill
Bühne Markus Steinwender und Caroline Richards
Spiel Melanie Kogler, Elisabeth Nelhiebel, Claudia Schächl; Peter Malzer, Mathias Schuh, Markus Steinwender
Premiere 17. Juli 2008
Aufführungsrechte S.Fischer Verlag, Frankfurt a. Main
Produktion die theaterachse | Salzburger Sommertheater
Mit Unterstützung von Land Salzburg, Stadt Salzburg, Stieglbrauerei zu Salzburg, shot energy drink gmbH
| ÜBER DAS STÜCK |
Es ist eine Komödie. Eine Mittsommernacht kommt auch vor. Und über Sex wird viel geredet. Wer jetzt an Shakespeare denkt, liegt (fast) falsch. Es ist die Mittsommernachts – Sex – Komödie von Woody Allen, in der drei Paare ein geruhsames Wochende auf dem Land verbringen wollen. Dass das Wochenende alles andere als geruhsam wird, nun, das liegt in der Natur einer Komödie. Und der Oscar-Preisträger Woody Allen hat seine sehr frei nach Shakespeare mit wunderbar komischen Dialogen geschrieben und zeichnet liebevoll-ironisch das Bild von sechs Menschen, die lieben wollen, es aber nicht (immer) können.
Märchenhaft und dennoch immer in ihrer realen Existenz, aus der ihre Verzweiflung wie ihre Komik erwächst, so bewegen sich die Figuren durch diese Komödie. Und dabei zeigt sich, warum zwei Menschen ein Paar werden – und es auch bleiben.
| PRESSEFOTOS |
Pressefotos zur Produktion sind hier verfügbar.
| STÜCKINHALT |
Der spleenige André und seine empanzipiert-neurotische Frau Antonia haben zu einem Wochenende in ihr lauschiges Landhaus geladen. Die Gäste dieser Waldparty sind: Antonias Cousin Leopold, ein Musiker, seine von Torschlußpanik getriebene Verlobte Alice und der Feierabend-Playboy Max, ein Schürzenjäger sondergleichen, der sich die naive, unkomplizierte und sinnenfrohe Krankenschwester Dolly extra für dieses Wochenende mitgenommen hat. Der Reigen der milden Sommernacht ist eröffnet. Kaum sind die Gäste unter großem Hallo eingetrudelt, beginnt das Bäumchen-wechsle-dich-Spiel. Leopold und Alice wollen heiraten, aber bei der drallen Dolly kann der Musiker nur schwer widerstehen.
Max macht sich unterdessen an die freizügige Alice heran, die vor langer Zeit einmal eine Romanze mit dem Gastgeber André hatte. Wunschträume werden Wirklichkeit, die Sinne, am Busen der Natur entfacht, fliegen Glühwürmchen gleich durch die Sommerluft und verstricken die Paare in Pärchen-Turbulenzen. Heimliche Treffs in Wald und Flur werden arrangiert und klappen- oder auch nicht. André posiert mit seinen Erfindungen, die aber nicht so recht funktionieren wollen.
Der Abend vor der sonntäglichen Hochzeit: Alle Paare sind vertauscht. Alice und Max finden zueinander, aber André mischt auch noch mit. Er möchte die alte Anhänglichkeit an Alice aufwärmen. Durch seine Erfindung, in die jeder seine Phantasien projizieren kann, wird die Verwirrung komplett…

