Du spinnst doch

Theaterstück zum Thema Konflikte Jugendlicher mit ihren Eltern. Uraufführung. Für Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren

| KINDER- UND JUGENDTHEATER 2011/12 |

 
Regie und Stück Mathias Schuh
Spiel Ute Hamm, Anna Paumgartner, Christian Geroldinger, Alexander Lughofer
Musik Mathias Schuh

Produktion die theaterachse
Dauer 65 Min. ohne Pause

Premiere 16.11.2011
Aufführungstermine siehe Termine

Mobile Produktion
Kontakt Mathias Schuh [Email: mathias.schuh#AT#theaterachse.com - Hinweis: #AT# mit @ ersetzen!] / Tel: 0043/(0650)7449686

Song „Oida“

Klingelton „Oida“

Über das Stück

Die theaterachse hat mit „Papa wohnt jetzt in der Heinrichstraße“ von Heinrich und Nele Maar zum Thema Scheidung und mit „Mama geht`s heut nicht so gut“ zum Thema Kinder in suchtbelasteten Familien und „ Selber Schuld“ von Mathias Schuh zum Thema Mobbing und Gewalt in der Schule eindrucksvolle Theateraufführungen an die Schulen Salzburgs und Oberösterreichs gebracht. Das nächste Auftragswerk der KIJA OÖ, heißt: „Du spinnst doch“ und behandelt das breite Spektrum der Konflikte zwischen pubertierenden Jugendlicher und ihren Eltern.

Aufgezeigt werden 3 Beratungsfälle welche exemplarisch die tägliche Arbeit der Kija und die Probleme darstellen mit welchen die Jugendlichen in die Beratung kommen. Ziel ist es zu sensibilisieren, Bewusstsein zu schaffen und Einblicke in die Befindlichkeiten der Jugendlichen aufzuzeigen ohne jedoch belehrend zu wirken. Vielmehr wird durch Einbeziehung möglichst authentischer Sprache und Musik der Jugendlichen Identifikation geschaffen. Es werden aktuelle Probleme und Konflikte dargestellt und Wege zur Lösung aufgezeigt. 2 Schauspielerinnen und 2 Schauspieler durchleben 3 unterschiedliche Szenen.

In der ersten wird die Geschichte von Nadine erzählt sie ist 14 Jahre und ständig psychischer und physischer Gewalt ihrer Mutter ausgesetzt. Sie wird nicht ernst genommen, bekommt kein Taschengeld und soziale Kontakte werden weitgehend unterbunden. Im zweiten Fall geht es um die 16 jährige Slatiana mit serbischen Wurzeln. Ihr Vater erlaubt keinen Internetzugang und auch sonst wird Nadine komplett kontrolliert. Er untersagt alle sozialen Kontakte. Sie darf nicht alleine aus dem Haus gehen. Schulveranstaltungen dürfen nicht besucht werden usw. Im dritten Fall geht es um den 14 jährigen Daniel. Er lebt seit der Scheidung seiner Eltern bei seiner Mutter. Auch hier kommt es zu täglicher Gewalt. Er wird ständig erniedrigt, klein gehalten und beschimpft. Da die Beziehung zu seinem leiblichen Vater sich im letzten Jahr zunehmend gebessert hat, beschließt er zu seinem Vater zu ziehen. Dieser Entschluss wird durch die Kija unterstützt. In allen Fällen ist der Leidensdruck schließlich so groß, dass sich die Jugendlichen zuerst an Vertrauenslehrer und zuletzt an die Kija um Hilfe gewandt haben. Der Weg bis zu dem Entschluss und die daraus resultierenden Möglichkeiten werden möglichst wirklichkeitsnah aufgezeigt. Da das Stück Teil einen Gesamtkonzeptes „Kija on Tour” ist, gibt es eine enge Zusammenarbeit mit der KIJA OÖ. Nicht nur thematisch sondern auch inhaltlich wird darauf geachtet, dass die behandelten Fälle exemplarisch sind und dem tatsächlichen Weg einer Beratungssituation entsprechen.

Pressefotos

Die Pressefotos zum Stück finden Sie hier.